Partnerprogramme
Partnerprogramme des Bundes zur Sozialen Stadt
Das Programm Soziale Stadt ist darauf angelegt, neben den eigenen Programmmitteln weitere Fördermittel beispielsweise der EU, vor allem aber aus verschiedenen Bundes-, Landes- und kommunalen Ressorts in die Gebiete der Sozialen Stadt zu lenken, um dort sowohl investive als auch nicht-investive Maßnahmen durchzuführen. In besonderem Maße gelingt dies mit den Partnerprogrammen der Sozialen Stadt, die sich ausdrücklich auf die Förderkulisse der Soziale Stadt beziehen.
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ESF-Bundesprogramm "Soziale Stadt - Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier (BIWAQ)"
für Teilhabe und Chancengerechtigkeit in den Gebieten des Städtebauförderungsprogramms "Soziale Stadt"
Das ESF-Bundesprogramm "BIWAQ" ist ein ergänzendes arbeitsmarktpolitisches Instrument, das vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und Bundesmitteln im Zeitraum von 2008 bis 2015 in den Programmgebieten der "Sozialen Stadt" durchgeführt wird. Durch die Verbindung städtebaulicher Investitionen mit arbeitsmarktbezogenen Maßnahmen sollen Projekte zur Beschäftigung, Bildung und Qualifizierung
- von Jugendlichen und Langzeitarbeitslosen gefördert sowie
- die lokale Ökonomie gestärkt werden.
Die Projekte sollen sich sowohl an die Mehrheitsgesellschaft als auch an Zuwanderer richten und damit die Integration und das soziale Leben in den Quartieren unterstützen. Vorläufer des Programms BIWAQ ist das Ende 2006 gemeinsam von den Bundesministerien für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) sowie Arbeit und Soziales ausgeschriebene ESF-Sonderprogramm "Beschäftigung, Bildung und Teilhabe vor Ort".
Weitere Angaben und Unterlagen zum Programm BIWAQ finden Sie unter
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Beschäftigung, Bildung und Teilhabe vor Ort
Mit dem gemeinsam von Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) und Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) in der Programmlinie XENOS im Dezember 2006 aufgelegten ESF-Sonderprogramm "Beschäftigung, Bildung und Teilhabe vor Ort" werden Maßnahmen zur Beschäftigung, Bildung und Qualifizierung von Jugendlichen – insbesondere solchen mit Migrationshintergrund – und Langzeitarbeitslosen in den Programmgebieten der Sozialen Stadt gefördert. Das Antrags- und Bewilligungsverfahren für dieses Programm ist mittlerweile abgeschlossen. Bis Ende September 2008 werden insgesamt 48 arbeitsmarktpolitische Maßnahmen in den Programmgebieten der Sozialen Stadt gefördert.
Weitere Informationen:
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Lokales Kapital für soziale Zwecke
Das Programm „Lokales Kapital für soziale Zwecke“ (LOS) wurde 2003 vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) aufgelegt. Mit dem Programm können vorerst bis Juni 2008 soziale und beschäftigungswirksame Kleinmaßnahmen (bis zu 10.000 Euro) in den Programmgebieten der Sozialen Stadt aus ESF-Mitteln gefördert werden. Für die im August 2007 gestartete fünfte Förderperiode stehen insgesamt 24 Millionen Euro zur Verfügung. Eine Kofinanzierung durch die Kommunen ist nicht erforderlich. Das Programm soll auch in der ESF-Förderperiode 2007 bis 2013 fortgesetzt werden.
Weitere Informationen:
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Entwicklung und Chancen junger Menschen in sozialen Brennpunkten (ausgelaufen)
Ziel des vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) für die Jahre 2000-2006 aufgelegten Programms „Entwicklung und Chancen junger Menschen in sozialen Brennpunkten“ (E&C) war es, Mittel und Aktivitäten zu bündeln, um die Lebensbedingungen und Chancen von Kindern und Jugendlichen zu verbessern, den Niedergang von Stadtteilen (und darüber hinaus von ländlichen Regionen) aufzuhalten sowie hier nachhaltige Entwicklungen anzustoßen. Im Zentrum von E&C standen die Entwicklung und Chancen von benachteiligten Kindern und Jugendlichen in Programmgebieten der Soziale Stadt sowie in strukturschwachen ländlichen Regionen.
Weitere Informationen:
Soziale Stadt © 2000-2008 Deutsches Institut für Urbanistik
Im Auftrag des BMVBS vertreten durch das BBR. Zuletzt geändert am 11.04.2008